Die verlorene Spur
Treffpunkt Bahnhof
Es ist Abreisetag. Am Bahnhof stehen die Kinder mit ihren prall gefüllten Rucksäcken, aufgeregt und ungeduldig. Zwischen den Teilnehmenden fällt eine junge Frau auf, die offensichtlich nicht dazugehört: Sie schnüffelt zwischen den Reihen umher und stört die Lagerleitung immer wieder mitten in der Ansage. Diese lässt sich nicht beirren und erklärt, dass der ursprünglich geplante Fall zwar seit drei Monaten stillsteht, das Lager aber trotzdem stattfinde – vielleicht lasse sich ja etwas über die Steinböcke lernen. Kaum hat sie geendet, meldet sich eines der Kinder: In seinem Rucksack hat es ein fremdes Notizbuch gefunden. Die Unbekannte reagiert sofort und stellt sich als Annette vor. Sie sucht ihren verschwundenen Bruder, einen Forscher, der zuletzt an einer geheimen Mission irgendwo in den Bergen beteiligt gewesen sei. Das Tagebuch sei ihre letzte brauchbare Spur, und darin stehe schwarz auf weiss: Churwalden. Die Lagerleitung überlegt kurz und schlägt vor, sie zu begleiten – ein wenig Hilfe könne bei so einem Fall nicht schaden. Annette willigt ein und erwähnt beiläufig, dass sie in Rorschach eigentlich mit einem Detektiv verabredet sei. Also los, ab in den Zug.
Bahnhof Rorschach
Der Zug rollt in Rorschach ein, doch am Bahnsteig steht niemand. Annette wird nervös, läuft aufgeregt durch den Wagen und beklagt sich, der Detektiv sei nicht da. Die Lagerleitung beruhigt sie: Aus dem Zug könne er ja ohnehin nicht verschwinden. Und tatsächlich, kurz darauf schleicht ein Mann durch den Wagen – Detektiv Holmes höchstpersönlich, gemeinsam mit seiner Assistentin Sonja. Er stellt sich vor: Elm sei seine Heimat, arbeiten tue er hauptsächlich in Zürich, und Fälle habe er schon einige gelöst. Der Plan sei klar: In Churwalden angekommen gehe man direkt zum ehemaligen Labor und suche von dort aus nach Spuren. Annette ist erleichtert – jetzt kann es endlich losgehen.
Ankunft Lagerplatz
Am Lagerplatz angekommen – oder besser gesagt: am Tatort – kann Annette es kaum erwarten, alles zu durchsuchen. Vielleicht sei ihr Bruder ja noch da drin? Holmes rennt ihr hinterher und stoppt sie: Fingerabdrücke seien möglicherweise noch intakt, nichts anfassen. Sonja stellt sich derweil den Teilnehmenden vor und macht ein paar Bemerkungen am Rand, während sie selbst ein wenig herumschnüffelt. Zwei Hinweise finden sich schnell: ein einzelner Wanderschuh und eine zerbrochene Brille. Holmes verkündet mit bewusster Gelassenheit, das werde eine längere Sache – man brauche eine Base, und Sonja solle sich gleich darum kümmern. Sie lacht: Ein Bauhaus wolle sie nicht bauen, aber sie schaue mal, was sich ergibt. Auch Annette müsste ihr Zelt aufstellen – nur habe sie ihres wohl vergessen. Hoffentlich hätten die Teilnehmenden noch eines übrig und wüssten, wie man es aufbaut.
Kurzes Rolo nach LA 1.2
Ein kurzer improvisierter Moment: Annette und Sonja bedanken sich bei den Teilnehmenden für die bisherige Hilfe und laden sie zum Nachtessen ein.
Kennenlernen
Ein weiteres improvisiertes Rolo. Annette, Holmes und Sonja treten in Kontakt mit den Teilnehmenden, es wird gefragt, gelacht, herumgealbert. Kernaussage: Man lernt sich kennen. Das Vertrauen für die kommenden Ermittlungen wird aufgebaut.