Ein Knall im Wald
Die Explosion
George sitzt mit den Teilnehmenden zusammen und geht die Hinweise durch, die beim ersten Lagersport gefunden wurden. Plötzlich reisst ein lauter Knall die Runde auseinander. Annette zuckt zusammen: Was war das? George weiss es nicht genau, aber es habe getönt wie eine grosse Explosion. Alle springen auf und rennen los Richtung Wald. Ein Stück entfernt liegt ein zerzauster Mann am Boden, nur ein Wanderschuh am Fuss: Dr. Müller. Er murmelt konfus vor sich hin, wieder sei ihm ein Experiment explodiert, das sei nicht das erste Mal. George wird sofort hellhörig: Was habe er mit dem verlassenen Labor zu tun? Dr. Müller wehrt ab, er wisse von keinem Labor. Doch Sonja blättert bereits in ihren Notizen – der Wanderschuh vom Vortag passe verdächtig gut zu seinem Fuss. Dr. Müller lenkt widerwillig ein: Ja, er sei dort gewesen, aus reiner Neugier. Er sei selbst Detektiv, habe früher in der Gegend mit seinen Forschungskollegen gearbeitet, aber das sei lange her und ohne jede Bedeutung. Annette schildert ihm ihren Bruder – blond, so gross ungefähr. Dr. Müller schüttelt den Kopf: Nie gesehen. George lädt ihn mit ins Lager ein, damit er sich ein wenig stärken kann. Für den Zuschauer bleibt ein flaues Gefühl: Da stimmt etwas nicht.
Die Zeugin
Kurz nach dem Zwischenfall im Wald taucht die Bergbäuerin Heidi auf. Ob die Kinder den Knall auch gehört hätten? Sie hätten ihr sämtliche Kühe verschreckt, jetzt gebe es sicher schlechte Milch. Sie schaut sich um und wird nachdenklich: Das erinnere sie an eine alte Geschichte. Vor nicht allzu langer Zeit hätten hier ein paar Forscher gelebt, ständig seien sie bei ihr Käse kaufen gekommen. Eines Nachts seien ihre Kühe unruhig geworden, und als sie hinausgeschaut habe, habe sie nur noch ein grelles Licht gesehen – wie einen Blitz. Seit jener Nacht sei nie mehr einer der Forscher bei ihr aufgetaucht. Sie zuckt mit den Schultern, sagt, so sei das halt, sie müsse weiter, und verschwindet wieder.
Der Zürcher und der Springer
Aus dem Gebüsch stolpert ein junger Mann, sieht die Gruppe erst nicht. Er flucht laut, seine neuen Schuhe seien komplett kaputt, die seien teuer gewesen, er wolle heim zu Mami und einen Döner essen. Dann bemerkt er die Teilnehmenden und wechselt schlagartig in den Angeber-Modus: Klar habe er den fetten Bären vorher fertig gemacht, wollten sie seine Narben sehen? George fragt trocken nach seinem Namen: Berek. Er komme aus Zürich und habe eigentlich mit seinen Freunden die Berge anschauen wollen, die aber verloren. Auf George's Nachfrage, ob ihm in den letzten Tagen etwas Komisches aufgefallen sei, wird Berek plötzlich ernst: In einer Nacht habe er tatsächlich seltsame Leute in Mänteln gesehen, ziemlich scary, er sei sofort weggerannt. Bevor George nachhaken kann, kommt Maxl mit dem Fallschirm ziemlich nahe herunter – eine Notlandung. Maxl begrüsst alle freundlich, entschuldigt sich fürs Landen und mustert Berek von oben bis unten mit einer Bemerkung über vernünftige Ausrüstung und wetterangepasste Kleidung. Er habe selbst nichts Ungewöhnliches gesehen, verabschiedet sich und zieht weiter. Berek bleibt noch eine Weile auf dem Lagerplatz – er müsse ja noch herausfinden, wo Zürich liegt. George fasst das Ziel für die Kinder zusammen: In jener Nacht ist etwas passiert. Jetzt muss herausgefunden werden, was und wer dafür verantwortlich ist.